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Über 350 Wasserversorger nutzen RiskPlus zur Erfüllung der TrinkwEGV-Abgabefrist

Sauberes Wasser als Verpflichtung: Was die Trinkwasserverordnung in Deutschland leistet

Trinkwasser ist in Deutschland eine Selbstverständlichkeit – klar, kühl und jederzeit verfügbar. Doch hinter dieser scheinbaren Normalität steht ein komplexes Regelwerk, das eines der wichtigsten Lebensmittel überhaupt schützt: die Trinkwasserverordnung (TrinkwV). Um dieses Ziel zu erreichen, definiert sie verbindliche Qualitätsanforderungen, Zuständigkeiten und Abläufe entlang der gesamten Wasserversorgung. Sie ist die zentrale rechtliche Grundlage dafür, dass Wasser hierzulande gesundheitlich unbedenklich ist und bleibt.

Klare Anforderungen für höchste Qualität

Die TrinkwV legt fest, welchen Anforderungen Trinkwasser genügen muss, bevor es aus dem Hahn fließt. Dazu gehören Grenzwerte für chemische Stoffe wie Nitrat, Schwermetalle oder PFAS ebenso wie mikrobiologische Vorgaben, die Krankheitserreger ausschließen sollen. Ergänzt werden diese durch sogenannte Indikatorparameter, etwa zu Geschmack, Geruch oder Trübung, die ebenfalls Hinweise auf mögliche Beeinträchtigungen liefern.

Darüber hinaus regelt die Verordnung detailliert, wie Trinkwasser zu überwachen ist, welche Dokumentations- und Meldepflichten bestehen und welche Maßnahmen bei Grenzwertüberschreitungen zu ergreifen sind. Sie gilt für alles Wasser, das zum Trinken, Kochen oder zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet wird – unabhängig davon, ob es aus einem großen Wasserwerk, einer Quelle oder einer Eigenversorgung stammt.

Vom Messen zum Vorsorgen

Die heutige TrinkwV basiert maßgeblich auf der EU-Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184. Mit ihr vollzog sich ein grundlegender Paradigmenwechsel in der Trinkwassersicherheit – weg vom reinen Reagieren, hin zum vorsorgenden Handeln. Während früher vor allem kontrolliert und im Problemfall reagiert wurde, verfolgt die TrinkwV heute einen risikobasierten Ansatz entlang der gesamten Versorgungskette.

Der Schutz des Trinkwassers beginnt damit nicht erst im Wasserwerk, sondern bereits im Einzugsgebiet, also dort, wo das Wasser gewonnen wird. Er setzt sich fort über Aufbereitung und Verteilung bis hin zur Installation im Gebäude. Risiken bzw. Verunreinigungen sollen dadurch im besten Fall gar nicht erst entstehen.

Verantwortung auf vielen Schultern

Für Wasserversorger bedeutet die TrinkwV regelmäßige Untersuchungen, Risikobewertungen der Einzugsgebiete, umfangreiche Dokumentationspflichten sowie die Umsetzung von Maßnahmen bei Auffälligkeiten. Gleichzeitig schafft die TrinkwV mehr Planbarkeit und Transparenz und fördert die Zusammenarbeit mit Kommunen, Behörden und Landwirten.

Gesundheits- und Aufsichtsbehörden übernehmen eine stärker koordinierende Rolle. Sie überwachen die Einhaltung der Vorgaben, ordnen bei Bedarf Maßnahmen an und informieren die Öffentlichkeit. Der Schwerpunkt liegt zunehmend auf präventivem Risikomanagement statt auf reiner Kontrolle.

Die Verantwortung endet dabei nicht am Wasserzähler. Gebäudeeigentümer und Betreiber tragen gleichfalls Verantwortung für Hausinstallationen, etwa bei Legionellenprüfungen in bestimmten Gebäuden oder bei Vermietung und öffentlicher Nutzung.

Sicherheit und Vertrauen für die Bevölkerung – RiskPlus unterstützt den Prozess

Für Verbraucherinnen und Verbraucher zeigt sich die Wirkung der Trinkwasserverordnung vor allem in einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Dass Trinkwasser hierzulande so selbstverständlich aus dem Hahn fließt, ist vor allem eines: das Ergebnis eines durchdachten, konsequent umgesetzten Regelwerks und eines kontinuierlichen Risikomanagements.

Unsere Software RiskPlus leistet dabei einen wertvollen Beitrag durch den Aufbau eines vollständigen Risikomanagements aus einem Guss – vom Einzugsgebiet bis zur Abgabe an die Verbraucherinnen und Verbraucher. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von RiskPlus erweitern wir schrittweise den Funktionsumfang und können gleichzeitig flexibel auf aktuelle Vorgaben reagieren.

Wer einen Einblick in die Arbeitsweise von RiskPlus gewinnen möchte, erhält in unseren kostenfreien Demo-Webinaren die Möglichkeit dazu. Die aktuellen Termine finden Sie hier: Zu den RiskPlus-Demo-Webinaren