Diese Features kommen 2026 in RiskPlus
SHAPTH-Integration, digitales Versorgungssystem, Gefährdungs- und Risikoanalyse sowie Risikomanagement im Flussschema
Trinkwasserversorger stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe: Das Risikomanagement muss den gesamten Wasserweg – von der Quelle bis zur Abgabe an den Verbraucher – lückenlos abdecken. RiskPlus wird 2026 genau dafür ausgebaut. Mit den neuen Funktionalitäten entsteht eine digitale, jederzeit nachvollziehbare Arbeitsgrundlage, die Betriebe bei der Erfüllung gesetzlicher Anforderungen unterstützt und ihnen gleichzeitig den Arbeitsalltag erleichtert. Die Features werden schrittweise über das Jahr 2026 ausgerollt und stehen dann allen Kunden automatisch zur Verfügung.
SHAPTH als zentrale Datenquelle – kein doppelter Aufwand
Wer Analysedaten heute noch manuell zwischen Systemen überträgt, weiß, wie fehleranfällig und zeitaufwendig das ist. SHAPTH, der kommende bundesweite Standard für den digitalen Datenaustausch in der Wasserhygiene, schafft hier Abhilfe – und RiskPlus ist direkt angebunden. Alle in SHAPTH hinterlegten Objekte wie Hochbehälter, Pumpanlagen oder betriebsspezifische Anlagenteile lassen sich vollständig in RiskPlus importieren, inklusive der zugehörigen Analysedaten. Das Ergebnis: ein konsistentes Datenbild ohne Medienbrüche oder doppelte Datenhaltung – und die Möglichkeit, direkt mit der Risikoanalyse zu starten.
Versorgungssystem im GIS – alle Zusammenhänge auf einen Blick
Wo liegt welche Anlage? Wie hängen Hochbehälter, Wasserwerk und Leitungsnetz zusammen? Das integrierte GIS von RiskPlus macht genau das sichtbar: Alle wesentlichen Komponenten des Versorgungssystems werden geografisch und in ihrer betrieblichen Logik dargestellt. Betriebe erhalten so einen Gesamtüberblick, ohne zwischen verschiedenen Systemen wechseln zu müssen – und können Zusammenhänge und Abhängigkeiten im Netz direkt erkennen.
Gefährdungs- und Risikoanalyse – strukturiert statt von Null
Eine vollständige Risikoanalyse aufzubauen kostet Zeit. RiskPlus liefert deshalb fertige Vorschlagslisten mit typischen Risiken für die jeweiligen Anlagen als Ausgangspunkt. Betriebe können diese jederzeit um eigene, anlagen- oder betriebsspezifische Risiken ergänzen – so entsteht ein unternehmenseigener Gesamtkatalog, der vollständig in RiskPlus gepflegt wird und immer aktuell ist.
Flussschema – Risikomanagement direkt am Objekt
Das Flussschema bildet den gesamten Versorgungsprozess grafisch ab und macht auf einen Blick sichtbar, wo im System Handlungsbedarf besteht. Ein Klick auf ein Objekt – etwa Hochbehälter oder Brunnen – öffnet unmittelbar den zugehörigen Risikomanagementprozess: Risikobewertung und Maßnahmenplanung erfolgen direkt am Objekt und werden dort auch dokumentiert. Kein Suchen, kein Kontextwechsel.
Verfügbarkeit
Alle neuen Features werden schrittweise über das Jahr 2026 fertiggestellt und automatisch in die Arbeitsumgebung eingespielt – ohne zusätzlichen Aufwand auf Kundenseite.