Diese vier neuen Funktionen machen RiskPlus jetzt noch effizienter

RiskPlus Core: Die ersten Features für ein strukturiertes Risikomanagement gemäß TrinkwV sind da

Einige Kunden und Interessierte konnten bereits einen ersten Blick auf die Funktionalitäten von RiskPlus Core werfen. Jetzt ist es so weit: Die ersten Features sind für alle verfügbar. Mit Betreiberstammdaten, Anlagenstammdaten und einem digitalen Flussschema startet RiskPlus Core mit den ersten zentralen Funktionen für ein strukturiertes Risikomanagement gemäß Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Gemeinsam bilden die drei Funktionsbereiche das Versorgungssystem strukturiert ab und schaffen eine wichtige Grundlage für die weiteren Schritte der Gefährdungs- und Risikoanalyse.

Alle wichtigen Informationen zentral erfassen

Am Anfang jedes erfolgreichen Risikomanagements steht eine verlässliche Datengrundlage. RiskPlus Core ermöglicht deshalb die strukturierte Erfassung der Betreiber- und Anlagenstammdaten.

In den Betreiberstammdaten werden die grundlegenden Informationen zum Wasserversorger hinterlegt. Damit ist eindeutig dokumentiert, welchem Betreiber die Risikodokumentation und die erfassten Informationen zugeordnet sind.

Ergänzend dazu werden in den Anlagenstammdaten die relevanten Anlagen und Objekte der Wasserversorgung erfasst. So entsteht Schritt für Schritt ein digitales Abbild des Versorgungssystems – von der Entnahmestelle bis zur Übergabe an die Verbraucher.

Der Vorteil für Wasserversorger: Die relevanten Basisinformationen liegen strukturiert an einem zentralen Ort vor und können für die weiteren Arbeitsschritte im Risikomanagement genutzt werden.

Das Versorgungssystem im Flussschema abbilden

Auf Basis der erfassten Anlagen entsteht mit dem Flussschema eine übersichtliche Darstellung des Wasserversorgungssystems.

Das Flussschema bildet den Weg des Wassers durch die verschiedenen Anlagen und Objekte ab. Dadurch werden nicht nur einzelne Anlagen sichtbar, sondern auch ihre Beziehungen zueinander. Der Wasserfluss lässt sich so vom Ausgangspunkt der Versorgung bis zur Übergabe an die Verbraucher nachvollziehen.

Gerade für die praktische Arbeit bietet diese Darstellung einen entscheidenden Vorteil: Zusammenhänge werden auf einen Blick verständlich. Statt Informationen zu einzelnen Anlagen isoliert zu betrachten, lässt sich das Versorgungssystem als zusammenhängender Prozess erfassen.

Das Flussschema schafft damit zugleich eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte: Gefährdungen und Risiken können den jeweiligen Anlagen und Prozessschritten zugeordnet und im Kontext des gesamten Versorgungssystems betrachtet werden.

Drei Funktionsbereiche, die ineinandergreifen

Die Funktionsbereiche Betreiberstammdaten, Anlagenstammdaten und Flussschema greifen direkt ineinander:

Betreiberstammdaten: Wer betreibt die Wasserversorgung?

Anlagenstammdaten: Welche Anlagen und Objekte gehören zum Versorgungssystem?

Flussschema: Wie sind diese Anlagen miteinander verbunden und kommt das Wasser zum Konsumenten?

So entsteht eine strukturierte und nachvollziehbare Grundlage für das weitere Risikomanagement.

Für Wasserversorger bedeutet das vor allem: weniger verstreute Informationen, mehr Übersicht und eine klare Grundlage für die systematische Betrachtung von Gefährdungen und Risiken.

Der erste Schritt mit RiskPlus Core

Mit diesen ersten Features legt RiskPlus Core den Grundstein für eine digitale und strukturierte Bearbeitung des Risikomanagements. Damit steht nicht nur die Dokumentation einzelner Informationen im Vordergrund. Vielmehr entsteht eine gemeinsame digitale Arbeitsgrundlage, die Wasserversorger dabei unterstützt, ihr Versorgungssystem ganzheitlich zu betrachten und Risiken dort zu bewerten, wo sie entstehen und für den weiteren Verlauf des Wassers relevant sind.

Mit dem Start von RiskPlus Core ist damit der erste Schritt getan. Die ersten Funktionsbereiche bilden die Basis für die nächsten Ausbaustufen und weitere Funktionen, die das digitale Risikomanagement Schritt für Schritt ergänzen und unterstützen werden.