Diese vier neuen Funktionen machen RiskPlus jetzt noch effizienter

Kundenbefragung zur TrinkwEGV-Umsetzung zeigt: Risikomanagement deckt unbekannte Risiken auf und liefert Wasserversorgern neue Datengrundlagen für den Ressourcenschutz.

Strukturiertes Risikomanagement schafft Klarheit über bislang unbekannte Risiken

Die Umsetzung der Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV) hat viele Wasserversorger und beauftragte Ingenieurbüros vor eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt. Daten mussten recherchiert und zusammengeführt, Gefährdungen erfasst und bewertet, Maßnahmen entwickelt und die Ergebnisse fristgerecht dokumentiert werden. Der damit verbundene Aufwand war erheblich.

Doch welchen Nutzen bringt diese systematische Auseinandersetzung mit den Trinkwassereinzugsgebieten über die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen hinaus?

Um dieser Frage nachzugehen, haben wir unsere Kunden nach ihren Erfahrungen gefragt. Die Ergebnisse zeigen: Das Risikomanagement schafft einen fachlichen Mehrwert und liefert neue Erkenntnisse für den Schutz der Trinkwasserressourcen.

Neue Risiken werden sichtbar

92 Prozent der Teilnehmenden sehen einen Mehrwert im Risikomanagement. Besonders häufig wurde dabei die Möglichkeit genannt, Handlungsbedarfe zu erkennen und zu priorisieren, geeignete Maßnahmen abzuleiten und neue Risiken sichtbar zu machen. Gerade für Einzugsgebiete, die bisher nur wenig systematisch betrachtet wurden, schafft das Risikomanagement eine strukturierte Grundlage für die weitere Bewertung und Bearbeitung von Risiken. Die strukturierte Erfassung und Bewertung der Gefährdungen erleichtert außerdem die Kommunikation mit Behörden und weiteren beteiligten Akteuren. Risiken und Handlungsbedarfe können nachvollziehbar dargestellt und Maßnahmen gezielter abgestimmt werden.

Risikomanagement erschließt neue Daten

Besonders deutlich wird dies beim Blick auf die Datenlage:

• 55 Prozent der Antwortenden haben Risiken identifiziert, die zuvor nicht bekannt waren.

• 62 Prozent haben zusätzliche Daten bei Behörden angefragt.

• Von diesen erhielten 80 Prozent Daten, die zuvor unbekannt oder nicht zugänglich waren.

Damit zeigt sich: Das Risikomanagement dokumentiert nicht nur vorhandenes Wissen. Die systematische Betrachtung der Einzugsgebiete zeigt auch, wo Informationen fehlen. 

Vom Aufwand zum konkreten Nutzen

Damit wird deutlich, dass die TrinkwEGV mehr bewirken kann als die Erfüllung einer gesetzlichen Vorgabe. Die Kundenbefragung zeigt: Entscheidend ist nicht allein, welcher Aufwand mit der Umsetzung verbunden ist. Ebenso wichtig ist, was durch die systematische Betrachtung gewonnen wird: neue Daten, zusätzliche Erkenntnisse und eine bessere Grundlage für konkrete Maßnahmen zum Schutz der Trinkwasserressourcen.

Mit RiskPlus unterstützen wir Wasserversorger und Ingenieurbüros dabei, die Anforderungen von TrinkwEGV und TrinkwV strukturiert umzusetzen und die dabei entstehenden Informationen nutzbar zu machen. Für alle, die noch mehr Einblicke in die Erfahrungen mit der Umsetzung der TrinkwEGV erhalten möchten, empfehlen wir einen Blick in die Ausgabe 11/2026 der Fachzeitschrift „DVGW energie | wasser-praxis“.

RiskPlus – ein Plus für eine bessere Datengrundlage und neue Erkenntnisse zum Schutz der Trinkwasserressourcen.